Oase Huacachina – Action in den Dünen

Der magische Ort Huacachina ist, unserer Meinung nach, ein Pflichtpunkt bei einem Peru-Besuch. Denn so einen Anblick erlebt man nicht oft. Weit und Breit nur Sanddünen. Und plötzlich ein grün-blau schimmernder kleiner See mit Palmen, kleinen Restaurants und Hotels gesäumt – Südamerika’s einzige, natürliche Wüsten-Oase.

Idylle oder doch Party-Hochburg?

Aber man sollte sich vom idyllischen Anblick nicht täuschen lassen – so viel Action auf einem Fleck gibt es nicht leicht wo. Hier besteht der Alltag aus wilden Buggyfahrten und Sandboarden. Am Abend darf man dann wunderschöne Sonnenuntergänge erleben. Und dann beginnt die Party-Nacht. Besonders am Wochenende ist die Oase eine einzige Party-Arena – unglaublich.

Leider hat sich Matthias eine kleine, offene Wunde am Fuß zugezogen, die einfach nicht zuheilen will. Daher ist der Spaß im Sand erstmal nicht möglich. Aber auch im Hostel am Pool lässt es sich entspannen. Und so ist auch einmal Zeit für ein bisschen Bilder/Videos sortieren und Blog-Artikel schreiben. 😉

Mit dem Buggy über die Dünenberge

Eine Fahrt mit den Dune-Buggys lassen wir uns aber dennoch nicht entgehen. Ohne genau zu wissen, worauf wir uns einließen, begann plötzlich eine regelrechte Achterbahnfahrt, mit steilen Abfahrten, scharfen Kurven und Freiflugphasen über die rampenartigen Dünenkämme! Wenn von unserem verrückten Guide ein leises „Sorry“ zu hören war, wurde es kurz darauf besonders schlimm.

Zwischen diesen Strecken, die uns ordentlich durchrüttelten, hatte der Adrenalinspiegel auch keine Zeit sich zu setzen. Denn von den Gipfel der Dünen, hieß es Abfahrt mit dem Sandboard. Entweder im Stehen wie auf dem Snowboard oder mit dem Bauch, kopfvoraus aufs Brett und in einem Schuss ins Tal. Letzteres macht definitiv mehr Spaß. Und so ging es auf den frisch gewachsten Boards ca 50-100 Meter hinab, bei 30-40 km/h! Es kostet Überwindung, aber ist einfach nur genial!

Genau rechtzeitig zum Sonnenuntergang wurden wir abseits der anderen Buggys zu einem wunderschönen Aussichtspunkt gebracht. Einfach atemberaubend!

Zum krönenden Abschluss, holte unser Fahrer bei der Rückfahrt die letzten Pferdestärken seines Buggys hervor und gab nocheinmal alles. Er schrie und lachte sogar selbst lautstark mit – man merkt, ihm macht sein Job Spaß! Aufeinmal hörten wir die 3 argentinischen Mädls hinter uns hysterisch „Stop, Stop“ schreien. Ein Gurt war gerissen. Aber gottseidank ist nichts passiert, alles gut. Sie beschlossen dennoch die letzte Strecke zu Fuß zurück zu gehen.

Wir waren froh, die Tour gemacht zu haben – es war einfach ein Hammergefühl so über die steilen Dünen zu düsen und die Wahnsinnsausblicke zu genießen. Ob Glück oder Unglück, darüber lässt sich streiten, aber unser Guide war sicher einer der Verrücktesten. Wir waren meißt abseits der anderen Buggys unterwegs und nahmen teilweise unbefahrene Routen mit etwas zu steilen Abhängen. Andere Gruppen erzählten von unzähligen Foto-Stops und entspanntem dahin cruisen. Im Video wirkt es bei weitem nicht so schlimm wie es sich angefühlt hat, aber an der Kreisch-Lautstärke lässt sich unser Adrenalinspiegel dann doch erahnen. 😉

1 Comment

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    Silvia
    2. August 2017 at 21:18

    Coole Sache echt beneidenswert

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