Alora, El Chorro, El Torcal & Ronda

Zur Erkundung des spanischen Landesinneren, buchten wir uns eine kleine Wohnung in der Nähe von Alora. Mitten im Nirgendwo mit Blick in die Berge und Zitronenbäumen im Garten. Der perfekte Ort um den Alltagsstress zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen. Die Umgebung ist ein wahres Wanderparadies und idealer Ausgangspunkt für viele Tagesausflüge in die Bergwelt Andalusiens.

Caminito del Rey in El Chorro

Der ehemals gefährlichste Klettersteig der Welt präsentiert sich seit 2015 in neuem Glanz. Eine wunderschöne & abenteuerliche Tour durch die Schluchten von El Chorro. Man geht auf 100-200 Meter Höhe entlang steiler Wände. Wer mich und meine Höhenangst kennt, weiß dass ich mir so etwas niemals freiwillig antun würde. Unsere Gastgeber meinten jedoch sehr überzeugend, es wäre gar nicht möglich uns gehen zu lassen ohne dieses Erlebnis. Andere Gäste kämen nur deshalb in diese Gegend. Höhenangst hin oder her, sobald man auf dem Weg ist, gibt es e keine Möglichkeit umzudrehen also werd ich das schon schaffen. Danke, sehr beruhigende Worte. Matthias zu liebe habe ich am Vorabend spontan zugestimmt und wir buchten die 2 letzten verfügbaren Tickets für den nächsten Morgen. Meine weichen Knie beim Blick in die Schluchten und mein Herzrasen beim überqueren der Hängebrücken werde ich so schnell nicht vergessen. Aber im Nachhinein kann ich sagen, der Weg ist wirklich ein Muss wenn man in der Gegend ist und es lohnt sich vollkommen die Höhenangst zu überwinden.

 

Naturpark El Torcal

Schon bei der Anfahrt merkt man die plötzliche Kulissenänderung. Umso höher man kommt, umso beeindruckender werden die außergewöhnlichen Felsformationen. Auf dem Hochplateau angekommen, kann man sich im Besucherzentrum über die Wanderungen und Aussichtspunkte informieren. Von einem kleinen Spaziergang bis zu einer Tageswanderung ist hier alles möglich. Wir wanderten ca. 3 Stunden quer durch das labyrinthartige Naturschutzgebiet. Hinter jeder Ecke, erwarten einen neue Kulissen und auf den Spitzen der Felsblöcke sonnen sich die Bergziegen. Wir treffen auf unserem Weg kaum andere Wanderer. Der Weg ist stellenweise komplett überwuchert und so schmal, dass man sich zwischen den Felsen durchzwängen muss. Ein Paradies für einen Kletterfreak wie Matthias.

 

Ronda

Ronda ist eines der weißen Dörfer in Andalusien und thront auf einem beeindruckenden Felsplateau. Wenn man den Flair der Stadt wirklich genießen möchte, sollte man allerdings schon sehr früh am morgen kommen. Denn spätestens ab Mittag gleicht es hier einer Massenpilgerung von einem Aussichtspunkt zum nächsten.

 

Unsere Unterkunft

Die Unterkunft selbst war ein wahrer Glücksgriff. Die Besitzer Nel & Jeroen haben sich hier in ihrer Pension ein kleines Paradies erschaffen und leben von der Vermietung der kleinen angebauten Wohnung und einem Yurt. Das ganze Areal ist mit sehr viel Liebe zum Detail geplant und ausgestattet. Die Abreise fiel uns umso schwerer.

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