Abenteuer-Pause in Chile

Klingt blöd, ist aber so. Nach 2 1/2 Monaten Abenteuern und den letzten, sehr intensiven Tagen in der Salzwüste, waren wir zum ersten Mal erschöpft. Die Motivation für neue Unternehmungen war irgendwie nicht vorhanden. Daher nutzten wir die Tage in der Atacama Wüste in Chile einmal nur zum faulenzen. Wir relaxten in den Hängematten unseres Hostels, in einem sonnigen, windgeschützten Innenhof. Kochten uns leckeres Essen, erledigten unsere Wäsche und nutzten das super Internet für ausgiebige Telefonate in die Heimat. Außerdem verwöhnten wir den Hostel-Hasen täglich mit frischem Gemüse und unzähligen Streicheleinheiten. 🙂 Auch der kleine Ort, San Pedro de Atacama, lädt zum flanieren durch die Märkte und Gassen ein. Hier haben sich viele Argentinier und andere Aussteiger niedergelassen, welche nun mit Musik, Handarbeit oder anderer Straßenkunst ihr Geld verdienen. An jeder 3. Ecke stieg uns der mittlerweile gut bekannte Marihuana-Geruch in die Nasen.

Santiago de Chile

Nach einer 24-stündigen Busfahrt nach Santiago de Chile, genossen wir zum ersten Mal auf der Weltreise unsere eigenen 4 Wände in einer Airbnb-Wohnung. Es war wie im Himmel. Eine eigene Küche, eine heiße Dusche, ein sauberes, extrem bequemes Bett und einen super Ausblick über die Stadt. Der erste Weg führte uns in einen Supermarkt um die Ecke. Der Supermarkt war gigantisch groß – wir waren vom Sortiment und dem Angebot komplett überfordert. Der erste Supermarkt seit Brasilien. Wir packten unseren Einkaufswagen voll, ohne ans Heimschleppen zu denken.

Die Abenteuer-Pause hielt an. Stattdessen bummelten wir gemütlich durch Santiago, drehten einige Lauf-Runden im Park und genossen die internationale Küche der Stadt. Außerdem nutzten wir die Tage um unsere nächsten Wochen zu organisieren. Wir legten uns eine Route für Patagonien zu Recht und buchten spontan einen Mietwagen um flexibler und unabhängiger unterwegs zu sein. Auch unsere Fidschi Flüge sind fixiert – Yippiiiiiiieeeeh – können es kaum erwarten – Sonne, Strand und Meer!!! 🙂 Für Neuseeland haben wir uns einen Camper Van organisiert, was eine richtige Herausforderung war. Denn anscheinend fällt ein Feiertag in unsere Reisezeit und es waren bereits 95% des Angebots ausgebucht.

Mit neuer Energie geht’s auf in neue Abenteuer

Diese Zeit hat uns richtig gut getan. Ich denke, es war einfach einmal an der Zeit, die vielen neuen Erlebnisse zu verarbeiten und alles sacken zu lassen. Jetzt haben wir wieder richtig Lust und Motivation für die kommenden Monate und können es kaum erwarten, mit unserem Mietwagen bis ans Ende der Welt zu fahren. Wir sind gespannt, was uns am südlichsten Zipfel der Erde erwartet.

 

1 Comment

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    Sabrina
    31. August 2017 at 11:30

    Das man nach der ‚Death road tour‘ eine Pause braucht, ist ja wohl klar

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